❄️ Die Winter-Gewinner
Winter ist mehr als nur Kälte – er ist eine Verwandlung. In diesem Wettbewerb habt ihr uns gezeigt, wie Schnee die Welt in einen stillen, kontrastreichen Spielplatz verwandelt. Von der absoluten Stille der Wälder bis zur rauen Ausdauer der Herde: Hier sind die drei Aufnahmen, die die Magie der Saison perfekt eingefroren haben.
🏆 1. Platz: Chris Danen
Titel: Winter auf der Veluwe
Der Preis: Xpozer Masterprint (100x150cm)

Wildlife-Fotografie ist ohnehin anspruchsvoll, aber dieses Bild mit einer solchen filmreifen Tiefe einzufangen, ist meisterhaft. Chris hat die natürlichen Linien des Veluwe-Waldes genutzt, um den majestätischen Hirsch perfekt zu isolieren – das Ergebnis wirkt fast eher wie ein klassisches Ölgemälde als wie eine Fotografie.
- Der Blickkontakt: Die direkte Verbindung zwischen Hirsch und Betrachter erzeugt eine sofortige emotionale Wirkung.
- Das Farpspiel: Die warmen, erdigen Töne des Fells heben sich brillant vom kühlen, entsättigten Weiß und Grün der Umgebung ab.
- Die Tiefenschärfe: Durch die geringe Schärfentiefe wird das Tier vom unruhigen Waldhintergrund gelöst und zum unbestrittenen Hauptdarsteller.
💡 Pro-Tipp: Wenn du in einer unruhigen Umgebung wie einem dichten Wald fotografierst, wähle eine große Blende (niedrige f-Zahl). So verschwimmt der Hintergrund und der Fokus liegt glasklar auf deinem Motiv.
🥈 2. Platz: Lars van der Blonk
Titel: Eine Gruppe robuster, gehörnter Schafe
Der Preis: 4x EPIX Fotokacheln

Dieses Bild fängt die pure Unwirtlichkeit des Winters ein. Statt vor den Elementen zu fliehen, hat Lars sie sich zunutze gemacht und den dichten Schneefall als grafisches Element für mehr Textur und Dramatik eingesetzt.
- Atmosphärische Dichte: Die fallenden Flocken wirken wie ein natürlicher Weichzeichner, der der statischen Gruppe Tiefe und Dynamik verleiht.
- Die Bildkomposition: Das zentrale Schaf mit seinen markanten Hörnern und dem fixierenden Blick bildet einen extrem starken Ankerpunkt für das Auge.
- Struktur vor Farbe: Die fast monochronen Bedingungen vereinfachen die Farbpalette und lenken die Aufmerksamkeit voll auf die Formen und die Beschaffenheit des Fells.
💡 Pro-Tipp: Lass die Kamera bei Schneegestöber nicht in der Tasche. Extremwetter erzeugt eine ganz eigene Stimmung, die sich in der Nachbearbeitung niemals authentisch nachbauen lässt.
🥉 3. Platz: Peter Kuipers
Titel: Eine weiße Gans auf einer verschneiten Straße
Der Preis: 4x EPIX Retro

Minimalismus in Bestform. Peter nutzt hier die klassische Zentralperspektive: Die rhythmischen Linien der Allee führen den Blick des Betrachters unweigerlich direkt zum eigentlichen Hauptakteur.
- Führende Linien: Die Reifenspuren und die Baumreihen erzeugen einen Sogeffekt, der die Gans perfekt im Bildzentrum platziert.
- Der Farbakzent: Der orangefarbene Schnabel und die Füße sind die einzigen warmen Farbtupfer und fungieren so als unwiderstehlicher Blickfang.
- Ruhe durch Symmetrie: Die gleichmäßige Anordnung der Bäume vermittelt ein Gefühl von Ordnung, Stille und winterlicher Gelassenheit.
💡 Pro-Tipp: Nutze "High-Key"-Fotografie (überwiegend helle Töne), um Szenen radikal zu vereinfachen. Das eliminiert störende Details und lässt kleine Farbakzente erst richtig leuchten.
🏙️ Neue Challenge: City Life
Die winterliche Stille weicht der urbanen Dynamik. Wir suchen jetzt das pulsierende Leben, die Lichter und die Architektur der Metropolen.





